Wilhelm Volckmar (1812-1887): Wie groß ist des Allmächtigen Güte op. 205,12
Wilhelm Volckmar (1812-1887): Wie groß ist des Allmächtigen Güte op. 205,12 Wilhelm Volckmar wurde 1812 in Hersfeld geboren und erhielt seine musikalische Ausbildung bei seinem Vater Adam Valentin Volckmar. 1835 wurde er Seminarmusiklehrer im nordhessischen Homberg (Efze). In dieser Eigenschaft und als Komponist einer Vielzahl von Orgelstücken "für den praktischen Gebrauch" prägte er über ein halbes Jahrhundert lang den Lehrer- und Organisten-Nachwuchs in Hessen und darüber hinaus. Rasch wurde er auch als Orgelvirtuose berühmt, und 1846 ernannte man ihn zum Dr. h. c. und 1886 zum Professor. Ab 1861 unternahm er ausgedehnte Konzertreisen und unterhielt freundschaftliche Beziehungen zu Franz Liszt. Neben seinen Stücken "für den praktischen Gebrauch" schrieb er 20 Orgel-Sonaten und 2 Orgel-Symphonien, teilweise hochvirtuos (in der Symphonie op. 172 wird vierstimmiges Pedalspiel gefordert !). Darüber hinaus sammelte er Werke älterer Komponisten und gab diese neu heraus. Das hier zu hörende Choralvorspiel stammt aus seiner Sammlung "Vorspiele für die Orgel" op. 205. Die Aufnahme entstand an der 1845 von Augustin Oestreich erbauten Orgel in der schönen Fachwerkkirche zu Ützhausen bei Schlitz in Osthessen. Organist: Thorsten Pirkl Wilhelm Volckmar was born in Hersfeld in 1812 and received his musical training from his father Adam Valentin Volckmar. In 1835 he became a seminar music teacher in Homberg (Efze) in northern Hesse. In this capacity and as the composer of a large number of organ pieces "for practical use", he shaped the next generation of teachers and organists in Hesse and beyond for over half a century. He quickly became famous as an organ virtuoso, and in 1846 he was appointed Dr. H. c. and in 1886 to professor. From 1861 he went on extensive concert tours and maintained friendly relations with Franz Liszt. In addition to his pieces "for practical use", he wrote 20 organ sonatas and 2 organ symphonies, some of them highly virtuoso (the symphony op. 172 requires four-part pedal play!). In addition, he collected works by older composers and reissued them. The chorale prelude to be heard here comes from his collection "Preludes for the Organ" op. 205. The recording was made on the organ built by Augustin Oestreich in 1845 in the beautiful half-timbered church in Ützhausen near Schlitz in East Hesse.
Wilhelm Volckmar (1812-1887): Wie groß ist des Allmächtigen Güte op. 205,12 Wilhelm Volckmar wurde 1812 in Hersfeld geboren und erhielt seine musikalische Ausbildung bei seinem Vater Adam Valentin Volckmar. 1835 wurde er Seminarmusiklehrer im nordhessischen Homberg (Efze). In dieser Eigenschaft und als Komponist einer Vielzahl von Orgelstücken "für den praktischen Gebrauch" prägte er über ein halbes Jahrhundert lang den Lehrer- und Organisten-Nachwuchs in Hessen und darüber hinaus. Rasch wurde er auch als Orgelvirtuose berühmt, und 1846 ernannte man ihn zum Dr. h. c. und 1886 zum Professor. Ab 1861 unternahm er ausgedehnte Konzertreisen und unterhielt freundschaftliche Beziehungen zu Franz Liszt. Neben seinen Stücken "für den praktischen Gebrauch" schrieb er 20 Orgel-Sonaten und 2 Orgel-Symphonien, teilweise hochvirtuos (in der Symphonie op. 172 wird vierstimmiges Pedalspiel gefordert !). Darüber hinaus sammelte er Werke älterer Komponisten und gab diese neu heraus. Das hier zu hörende Choralvorspiel stammt aus seiner Sammlung "Vorspiele für die Orgel" op. 205. Die Aufnahme entstand an der 1845 von Augustin Oestreich erbauten Orgel in der schönen Fachwerkkirche zu Ützhausen bei Schlitz in Osthessen. Organist: Thorsten Pirkl Wilhelm Volckmar was born in Hersfeld in 1812 and received his musical training from his father Adam Valentin Volckmar. In 1835 he became a seminar music teacher in Homberg (Efze) in northern Hesse. In this capacity and as the composer of a large number of organ pieces "for practical use", he shaped the next generation of teachers and organists in Hesse and beyond for over half a century. He quickly became famous as an organ virtuoso, and in 1846 he was appointed Dr. H. c. and in 1886 to professor. From 1861 he went on extensive concert tours and maintained friendly relations with Franz Liszt. In addition to his pieces "for practical use", he wrote 20 organ sonatas and 2 organ symphonies, some of them highly virtuoso (the symphony op. 172 requires four-part pedal play!). In addition, he collected works by older composers and reissued them. The chorale prelude to be heard here comes from his collection "Preludes for the Organ" op. 205. The recording was made on the organ built by Augustin Oestreich in 1845 in the beautiful half-timbered church in Ützhausen near Schlitz in East Hesse.